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Heeres-Offiziersdolch |
| Geschichte: |
| Heeres Offiziersdolch der Wehrmacht wurde ursprünglich
von dem Berliner Künstler PAUL CASBERG (Pseudonym) entworfen. Das Tragen des
Heeresdolches wurde am 4. Mai 1935 offiziell genehmigt. Für den Dolch wurde
auch ein Aluminium Portepee und 7 unterschiedliche Gehänge entwickelt. Die
Herstellung des Heeresdolches war am 27. Mai 1943 und das Tragen des Dolches
am 05. September 1944 eingestellt worden. Ab dem 24. Dezember 1944 wurden
den Offizieren befohlen, anstelle des Heeresdolches eine andere Waffe zu
tragen. Da der Heeresdolch ein persönlicher Gegenstand der
Offiziersbekleidung war, kauften meistens die Offiziere den Dolch für ihr
eigenes Geld. Ein Heeresdolch hat damals ca. 11,50 RM (Reichsmark) gekostet. |
| Griff: |
| Aus Holz mit Zelluloidüberzug in den Farben weiß, gelb
und orange. Es gibt auch Griffe aus Elfenbein und Bernstein. Der Knauf hatte
zuerst 12 und später 14 Eichenlaubblätter. Der Griffring hat von 6-8
Eichenblätter. |
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| Parierstange: |
| Die Parierstange wurde zuerst aus Guss und mit Hand
nachgearbeitet. Ab 1936 wurden die Herstellung der Parierstange
standardisiert. Der Reichsadler schaut immer nach links. |
| Klinge: |
| Die Klinge ist gerade, flach, zweischneidig,
sechseckig mit verschiedenen Herstellern, auch ohne Hersteller ist möglich.
Es wurden für den Heeresdolch nicht Klingen mit RZM Logos angefertigt. Die
Klinge ist meistens aus poliertem Stahl, aber auch vernickelt möglich. Es
gibt auch Klingen mit Gravuren oder aus Damast. Die Klinge für den
Heeresdolch wurde von 33 Firmen(Alcoso, Eickhorn, WKC, Robert Klaas, usw.)
hergestellt. |
| Scheide: |
| Die Scheiden wurden meistens aus neuversilbertem Stahl
angefertigt, aber auch aus Zink, bei späteren Stücken, ist möglich.
Scheidenmundstück ist separat eingesetzt und verschraubt. Das Ende ist
abgerundet. Zwei Scheidenbänder mit Eichenlaubmotiven und zwei Trageringen.
Die Trageringe wurden immer verschweißt, damit komplett geschlossen. |
| Portepee: |
| Das Portepee ist innen aus Holz und außen
Aluminiumgespinst. Länge ca. 40-42 cm. Es gibt zwei Trageweisen des
Portepees. |
| Gehänge: |
| Das Gehänge gibt es in 7 verschiedenen Varianten für
den Heeresdolch. Es ist silbergewirkt auf grünem Samt. Es gibt seltene
Gehänge mit vergoldeten Beschlägen. |
| Sonstiges: |
| Es gibt auch Heeresdolche, bei dem der Griff mit
Drahtwicklung versehen ist. |